Hans Schork – Vita & Kontakt
Geboren 1935 in Aschaffenburg. Vermessungsingenieur, Soziologe und Pionier der kinetischen Lichtkunst. Träger des Seerosenpreises 2017. Lebt und arbeitet in München.
Das Arbeitszimmer
Ehemaliges Arbeits- und Experimentieratelier von Hans Schork in der Kellerstraße 3, München.
Lebenslauf
Geboren am 29.8. in Aschaffenburg als zweites Kind des kaufmännischen Angestellten Hans Schork und seiner Frau Maria Magdalena Schork. Wächst in einem kleinen Verwaltungsgebäude in der Dunzerstraße gleich neben der ehemaligen Häuteverwertung beim „Holzhof“ auf.
Erste größere Labyrinthzeichnungen in den Sand des Vorplatzes des Viehverladebahnhofs. Im gleichen Jahr übernimmt sein Vater Hans Schork als Vertretung von Erich Schohe die Leitung des Stiftsmuseums Aschaffenburg und wird bald darauf von dem parteitreuen Archivar Dr. Josef Wirth abgelöst und entlassen.
Umzug mit der Familie nach Augsburg.
Umzug der Familie Schork nach München.
Eintritt ins Städtische Vermessungsamt München.
Teilnahme an der Ausstellung „Jugend fotografiert“ bei der Photokina Köln. Studium an der Staatsbauschule München mit Abschluss als Vermessungsingenieur (Dipl. Ing. FH).
Als Vermessungsingenieur zum Städtischen Vermessungsamt.
Besuch der 33. Biennale in Venedig. Begeistert sich für den argentinischen Lichtkünstler Julio Le Parc, Preisträger der Biennale.
Baut sein erstes lichtkinetisches Objekt "Anfangen, wie es anfing". Von nun an Einzel- und Beteiligung an Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Reise nach Tunesien.
Auf der Grundlage der besonderen Art seiner lichtkinetischen Objekte erfindet und entwickelt er ein Verfahren zur Herstellung von Lichtzeichnungen und graphischen Ornamenten, das er sich auch patentieren lässt.
Beginn der Freundschaft mit dem saarländischen Schriftsteller und Filmer Alfred Gulden, Mitbegründer des Aktionsraumes A1 in München.
Beginnt ein Studium der Soziologie, Psychologie und Zeitungswissenschaft an der Universität München, das er jedoch nicht zu Ende führt. Regieassistenz bei der 50. Aktion von Hermann Nitsch auf Schloss Prinzendorf. Seit dieser Aktion befreundet mit dem Schriftsteller Wolfgang Wunderlich und dem Nervenarzt und Psychoanalytiker Christian d`Orville.
Reise in den Senegal nach Dakar und auf die Insel Gorée.
Realisierung eines Großobjektes für eine Eingangshalle der Firma Siemens, München.
Großobjekt für das Deutsche Museum, München.
Regieassistenz beim 6 Tage-Spiel von Hermann Nitsch auf Schloss Prinzendorf. Nimmt erstmals an der Wallfahrt von Sevilla nach El Rocío teil, der größten Marienwallfahrt in Spanien; bis 2008 wiederholt Hans Schork diese Pilgerreise noch acht Mal.
Reisen in die Mongolei mit seinem langjährigen Freund Willi Zohner (Maler, Kunsthistoriker und Kunstpädagoge).
Erhält den Seerosenpreis der Landeshauptstadt München.
Lebt und arbeitet in München.
Kontakt & Atelier
Hans Schork
Loristraße 3
80335 München
Deutschland
Tel.: 089 - 44 83 140
E-Mail: hans@schork-lichtobjekte.de